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Keine Erhöhungen bei Trink- und Abwasser im Jahr 2010Pressemitteilung vom 27. November 2009Die Trinkwasserpreise und die Abwassergebühren des Jahres 2009 werden auch 2010 gelten. Dieses beschloss am 26. November 2009 die Verbandsversammlung des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV), dem die Hansestadt Rostock und 31 Gemeinden im östlichen Teil des Landkreises Bad Doberan angehören, in Übereinstimmung mit der EURAWASSER Nord GmbH. Das Trinkwasser wird einschließlich Umsatzsteuer weiterhin 1,98 EUR/m³ kosten. Die Gebühr für die Schmutzwasserbeseitigung beträgt unverändert 2,86 EUR/m³ und für die Regenwasserableitung 0,22 EUR/m². Unverändert bleiben auch die Grundpreise und Grundgebühren. Die Entleerung der privaten Kleinkläranlagen kostet weiterhin 32,54 EUR/m³ Schlamm und für die Entleerung der abflusslosen Gruben werden unverändert 6,99 EUR/m³ fällig. Katja Gödke, Geschäftsführerin des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes, verdeutlichte: „Die Preis- und Gebührenkalkulationen für das kommende Jahr gehen von weiteren Rückgängen im Wasserverkauf aus. Ursächlich dafür ist der demografische Wandel, der auch vor Rostock und dem Rostocker Umland nicht halt macht. Es ist uns für 2010 trotzdem gelungen, diese Auswirkungen durch geplante Kosteneinsparungen zu kompensieren und die Preise und Gebühren stabil zu halten.“ Auch im Jahr 2009 wurde im Vergleich zum Vorjahr rund 2,5 % weniger Wasser verkauft. Hier machte sich eindeutig die Finanz- und Wirtschaftskrise bemerkbar, denn die größten Rückgänge waren bei Industrie- und Gewerbekunden zu verzeichnen. Die Verbandsversammlung beschloss weiterhin ein anspruchsvolles Investitions- und Sanierungsprogramm. Danach werden im Auftrag des WWAV im kommenden Jahr durch die EURAWASSER Nord GmbH rund 13,6 Mio. Euro für die Erweiterung und Sanierung der wasserwirtschaftlichen Anlagen eingesetzt. Während die Investitionen mit einem Anteil von 10 Prozent eine untergeordnete Rolle spielen, liegt der Schwerpunkt im Jahr 2010 in der Sanierung von Trinkwasserleitungen und Abwasserkanälen in der Hansestadt Rostock sowie in Groß Lüsewitz, Tessin und Dummerstorf. „Im Jahr 2010 stellt EURAWASSER stärker als je zuvor das Thema -Innovation und Forschung- in den Mittelpunkt“, ergänzt Gesine Strohmeyer, Geschäftsführerin der EURAWASSER Nord GmbH. So soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die energetische Verwertbarkeit von Fetten in den Faulbehältern der Zentralen Kläranlage geprüft werden. Des Weiteren ist zusammen mit der Universität Rostock die Erprobung des so genannten Pondus-Verfahrens in einer Versuchsanlage geplant. Ziel beider Maßnahmen ist eine Erhöhung der Klärgasausbeute und damit eine höhere Stromproduktion im eigenen Blockheizkraftwerk, die dann rund 80 % des Eigenstrombedarfes auf der Zentralen Kläranlage decken soll. Eine weitestgehende Unabhängigkeit vom allgemeinen Strommarkt bringt Potenziale, die benötigt werden, um Preise und Gebühren auch zukünftig stabil zu halten Kontakt für Rückfragen:
Warnow-Wasser-Abwasserverband ∙ Carl-Hopp-Str. 1 ∙ 18069 Rostock Katja Gödke ∙ Geschäftsführerin Tel.: (0381) 8072-251 ∙ Fax: (0381) 8072-252 ∙ post@wwav.de
EURAWASSER Nord GmbH ∙ Carl-Hopp-Str. 1 ∙ 18069 Rostock Gabi Kniffka ∙ Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: (0381) 8072-130 ∙ Fax: (0381) 8072-122 ∙ g.kniffka@eurawasser.de
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